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Wie funktioniert das Google Keyword Tool ?

Mittels dem Keyword-Tool, das von Google angeboten wird, kann problemlos das
Suchvolumen unterschiedlicher Keywords verglichen werden. Sinn dabei ist, abzuschätzen,
welche Suchbegriffe bei einem entsprechenden Keyword Ranking ein entsprechendes Traffic-
Potenzial aufweisen. Ein großer Vorteil beim Google-Tool ist die kostenlose Nutzung ohne
eine vorherige Registrierung. Google plante eigentlich die Hauptnutzung für das hauseigene
Werbesystem Google AdWords. Aus diesem Grund sind die ermittelten Ergebnisse auf
Wunsch auch als Text- oder CFS-Format speicherbar und können so bei Bedarf später in eine
AdWords Kampagne eingefügt werden.

Suchmaschinenoptimierung
Viele Anwender nutzen das Google Keyword Tool vor allem aber auch für die
Suchmaschinenoptimierung. Denn das richtige Keyword gehört zum Handwerk eines jeden
SEOs. Nur wenn auch die richtigen Suchbegriffe verwendet werden, finden Besucher auch
tatsächlich die Seiten in den Suchmaschinen. Auch bei neuen Geschäftsideen im Netz lässt
sich so das Potenzial gut einschätzen, indem man ähnliche Suchanfragen analysiert oder auch
entsprechende Suchbegriffe vorschlagen lässt. Damit lassen sich auch leicht Nischen finden,
so dass hier der Traffic ebenso genutzt werden kann.

Das Tool ist nützlich, wenn folgendes ermittelt werden soll:
– Wie oft wird ein Suchbegriff im Monat gesucht?
– In welchem Umfang wird Werbung für die Suchbegriffe geschaltet?
– Weitere Suchbegriffe, die für die Webseite nützlich sein könnten.

Einfache Anwendung
Die Anwendung ist dabei recht einfach. Entweder verwendet man einen Suchbegriff, der zum
Beispiel aus mehreren beschreibenden Wörtern bestehen kann oder man nutzt direkt die URL
einer Webseite. Gibt man zum Beispiel http://www.motoso.de ein, schlägt einem das Adword-Tool Begriffe wie „Mercedes a“ oder „Ersatzteile“ vor.
Bei der Abfrage von Suchbegriffen werden verschiedene Keyword-Kombinationen angezeigt,
dabei erhält der User einen Überblick, wie oft diese tatsächlich gesucht werden. Hierbei
sollten vor allem Wörter und Kombinationen genutzt werden, die sich auf die eigenen
Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Sollte eine große Anzahl von Wörtern
vorgeschlagen werden, können diese jederzeit gefiltert werden, indem sowohl ein Wort als
auch eine Webseiten-Adresse eingeben wird. Wird direkt eine Webseite eingegeben, erhält
man eine Vorschlagsliste, mit möglichen Keywords, die zum Inhalt der Seite passen könnten.
Dabei ist es ohne weiteres möglich, vorhandene Unterseiten einzubeziehen.

Filter für Sprache und Regionen
Zuvor kann dabei bestimmt werden, ob eine Filterung zum Beispiel sprach- oder
landesbezogen stattfinden soll. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass nicht in jeder
Sprache auch alle Funktionen verfügbar sind. Die gewünschte Sprache kann immer
unabhängig von der einzelnen Region bestimmt werden. Damit kann der Nutzer praktisch die
Ergebnisse aus dem Land Russland nach der deutschen Sprache filtern und so abgestimmte
Begriffe erzielen. Die Ergebnisse können aber auf unterschiedliche Weise noch verfeinert
werden. So können diese auch anhand der Statistikwerte gefiltert werden.

Synonyme verwenden
Sollte der Nutzer zu weiteren Vorschlägen keine Suchbegriffe wünschen, kann einfach die
Option „Synonyme verwenden“ abgeschaltet werden. Standardmäßig ist diese Funktion
immer aktiviert. Die Option findet man schnell direkt unter dem Eingabefeld und kann auch
dort deaktiviert werden. Zusätzlich zu den bereits benannten Informationen werden aber auch
durchaus nützliche und wertvolle Hinweise zu der sogenannten Mitbewerberdichte angezeigt,
als auch dem Volumen der lokalen Suche des Vormonats. Insgesamt erfolgt so noch einmal
eine Anzeige des durchschnittlichen Suchvolumens in einem Monat. Zur genaueren
grafischen Betrachtung werden dabei die einzelnen Keywords auch in einer Grafik
dargestellt. Nützliches ist dieses vor allem, um deutlich und schnell erkennen zu können, ob
und wie die Relevanz zu- oder abgenommen hat.

Keywords vergleichen
Das Google Keyword-Tool kann dazu genutzt werden, um Keywords direkt miteinander zu
vergleichen. Bei den identischen Suchbegriffen Webseite und Website können so zum
Beispiel schnell ermittelt werden, welches Key häufiger gesucht wird. Hierfür müssen die
einzelnen Wörter nur mit einem Komma versehen getrennt in das Tool eingeben
beziehungsweise untereinander platziert werden. Im Ergebnis wird nun der Begriff Website
vor dem Wort Webseite angezeigt. Damit erzielt dieser Begriff die höchsten Abfragen. So
ergibt zum Beispiel der Vergleich der Begriffe
Virenschutz und Antivirus, dass der letztere Begriff deutlich höhere Suchanfragen
erzielt.

Fehler bei der Anwendung oder der Interpretation
Oftmals sind jedoch auch Anwendungsfehler oder deutliche Interpretationsfehler zu
erkennen. Gerade bei Keywords, die mit einer hohen Suchfrage versehen sind, kommt es
häufig zu einer falschen Interpretation. Ermittelt der Nutzer nun einen Suchbegriff mit zum
Beispiel einem Abfragevolumen von 1,2 Millionen Mal im Monat (mit hohem Wettbewerb),
erfreut man sich natürlich im ersten Moment. Denn dieser Wert ist wirklich gut. Unter dem
Hauptkeyword werden nun die üblichen weiteren Kombinationen angezeigt. Allerdings sind
hierbei einige Überlegungen unter den Tisch gefallen. Denn oft werden die Kennzahlen nach
einer Suchanfrage einfach falsch interpretiert. Denn ein hoher Wettbewerb deutet nicht
zwangsläufig auf einen direkten Zusammenhang mit der realen Konkurrenz hin und auch
nicht, dass das Keyword in diesem Umfang wirklich so oft gegoogelt wurde.

Der hohe Wettbewerb besagt zunächst, dass zu dem ermittelten Keyword zahlreiche
AdWords Werbeanzeigen gebucht wurden. Jedoch nicht, dass es tatsächlich starke Seiten
gibt. Ebenso muss ein niedriger Wert nicht bedeuten, dass das Keyword nur ein geringes
Einnahmepotenzial hat. Grundsätzlich gilt jedoch, dass man sich bei der Auswahl der
Keywords auf solche konzentrieren soll, die mindestens im 4- bis 5-stelligen Bereich liegen.

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