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Wie erstellt man einen guten Businessplan? Teil 1

Plausibilitätsprinzip
Ein guter Business Plan ist die beste Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsprojekt, ob zur Gründung oder in einem laufenden Betrieb. Egal ob man plant ein Familienhotel zu eröffnen oder online Jemako Reinigungsprodukte zu verkaufen, ein Businessplan ist immer notwendig. Die Qualität eines Business Plan richtet sich nicht nach seiner Länge, sondern nach seiner Plausibilität. Er ist zwar auf die Abschätzung bestimmter Ereignisse und Abläufe in der Zukunft ausgerichtet – meistens wird eine Prognose über die ersten fünf Geschäftsjahre ab Beginn des Projektes verlangt – aber trotzdem hat die Darstellung geschäftlicher Erwartungen nichts mit Hellseherei zu tun. Bei geschäftlichen Planungen gilt nämlich das Plausibilitätsprinzip. Immer wenn die im Business Plan erwähnten Erwartungen nach allgemeiner Erfahrung wahrscheinlich sind, sind die Aussagen plausibel, und Unwahrscheinliches ist eben nicht plausibel.

Stil
Plausibilität beginnt bei den formalen Anforderungen an einen Business Plan. Ein Business Plan wird von verschiedenen Leuten mit ganz unterschiedlichen Bezügen zu wirtschaftlichen Themen gelesen. Daher ist ein klarer, allgemein verständlicher Stil wichtig. Eine andere wichtige formale Plausibilitätsregel ist, dass der Business Plan vollständig ist, das heißt, dass alle wichtigen Aspekte erwähnt sein müssen, die einen wesentlichen Einfluss auf die erwartete Entwicklung eines Geschäftes haben können. Ein Business Plan soll zwar für eine Geschäftsidee werben, er sollte aber auf keinen Fall im Stil einer Werbebroschüre verfasst sein. Eine Werbung stellt die Vorzüge einer Sache einseitig positiv dar. Der Leser eines Geschäftsplans will aber wissen, welche realistischen Chancen und Risiken in dem geplanten Geschäft stecken. Ein Unternehmer, der die Zukunft nur rosarot malt, dem wird man offensichtlich keine große Urteilsfähigkeit zutrauen. Ist eine Darstellung des geschäftlich Geplanten ausgewogen und realistisch wird man den Schreiber des Plans als genauso realitätsbezogen wahrnehmen. So sollte der Autor eines Businessplans sich immer bewusst sein, dass sein Plan auch eine Selbstdarstellung ist, an Hand derer der Leser die Persönlichkeit und Fähigkeiten des Urhebers beurteilt.

Gliederung
Inhaltlich besonders wichtig, ist die Einhaltung einer logischen Reihenfolge der Themen. Üblicherweise beginnt man mit einer kurzen, verständlichen Zusammenfassung des Business Plans, in der alle wichtigen Aussagen kurz und knapp beschrieben sind.

Weiter gehts in Teil 2 des Artikels

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