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Was versteht man unter SERPS?

Der Begriff Search Engine Result Pages (kurz SERPS genannt) bezeichnet die Reihenfolge, in der die verschiedenen verfügbaren Webseiten bei einer Onlinesuche in der ausgewählten Suchmaschine angezeigt werden. Hierzulande wird SERPS auch eingedeutscht und oft Suchmaschinenranking genannt. Gemeint ist aber dasselbe: nämlich die Position, die jede angezeigte und relevante Homepage im Ranking der Suchmaschinen erreicht – für einen bestimmten Suchbegriff oder -phrase.

In erster Linie lässt sich dabei sagen, dass die Homepage mit dem besten Ranking auch immer die ist, die an erster Stelle in der Aufzählung erscheint. Natürlich lässt sich diese Position beeinflussen. Das ist nicht erst seit gestern so, denn typische Suchmaschinen gibt es bereits seit Langem. Jedoch haben sich die grundlegenden Verfahren und Vorgehensweisen der Onlinesuche hintergründig geändert. Aber inwiefern äußern sich diese Änderungen und Neuerungen im Detail? Was unterscheidet das moderne Google von dem Google, welches man aus den Anfangsphasen kennt? Was bedeutet die SEO-Optimierung einer Homepage? Und was bedeutet die Position in den SERPS – und wie wird diese bestimmt?

SERPS – Search Engine Result Pages
Fragen über Fragen, die Antworten benötigen. Dazu setzen sie jedoch eine kleine Exkursion in die Geschichte der Suchmaschinen voraus. Denn wie bereits angedeutet wurde, hat sich die Suchmaschine als solche in den vergangenen Jahren gewandelt. Vor allem aus dem Grund, dass sich die Beschaffenheit vieler Homepages ebenso geändert hat wie technische Standards und auch die Nutzungseigenarten der Internetuser. Eines ist jedoch gleich geblieben: Das Ziel mittels einem Wort oder mehreren Begriffen Internetseiten aufzuspüren, die diese enthalten. Suchmaschinen möchten natürlich passende Ergebnisse liefern. Täten Sie dies nicht, würden die Nutzer schnell abwandern. Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach dem Wort Telefonkonferenz, da Sie Informationen über diese Art der Kommunikation benötigen und finden stattdessen die Seite einer Steuerberatung in München – wahrscheinlich wären Sie mindestens irritiert und würden sich bei der nächsten Suche überlegen, ob Sie noch mal mit der gleichen Suchmaschine suchen. Die Suche sollte sich dabei von Anfang an weltweit gestalten. Was zu Beginn jedoch deutlich anders war, war die Komplexität der Suchmaschine, was eine wirklich umfangreiche Suche hingegen nicht möglich machte. Zudem mussten die Schlagworte meistens vom Seitenbetreiber in den Quelltext der Homepage eingefügt werden. In den Dokumenten an sich wurde erst später „gesucht“. Wo man heute also problemlos ganze Wortgruppen oder mehr oder weniger zusammenhanglose Begriffe in die Suchmaske eingeben kann, konnte zur Anfangsstunde jeweils nur ein Begriff gesucht werden.

Das Konzept änderte sich jedoch sehr schnell – machte die Suche an sich jedoch auch etwas umständlicher. Denn zu Beginn gab es noch keine hilfreichen Möglichkeiten, um die ins Auge gefassten Begriffe abzugrenzen oder auch zusammenzufügen. Wo sich durch die Verwendung von sogenannten Gänsefüßchen („“) heute also sehr gezielt angeben lassen kann, welche Wörter unbedingt bei der Suche zusammenhängen sollen – und welche nicht – wurde zu Beginn alles aufgeführt, was mindestens eines der angegebenen Worte enthielt.

Alles eine Frage der richtigen Suche
Ebenfalls geändert hat sich jedoch auch die Art der Suche. Sehr lange Zeit wurden meistens die Seiten an erster Stelle des Rankings aufgelistet, die möglichst viele und häufige Variationen und Vorkommen der geforderten Suchbegriffe beinhalteten. Das nutzen viele Internetuser, indem sie die SEO-Optimierung der eigenen Homepage bis aufs Letzte ausreizten. Das bedeutet, dass in bestimmten Dokumenten auf der Homepage gezielt so viele mögliche Suchbegriffe untergebracht wurden wie nur irgendwie umsetzbar. Auf den Lesefluss wurde dabei eher weniger Rücksicht genommen. Das versucht die neue Generation der Suchmaschinen jedoch in ihren SERPS auszuschließen. Das bedeutet, dass eine zu hohe Anzahl von Suchbegriffen eher zu einem schlechten Rankingplatz führen kann. Homepages mit wertvollen Inhalten sind heute also gefragter denn je und heimsen schnell die besseren SERPS ein. Aber wie?

Eines ist klar: Bei der neuen Generation von Suchmaschinen sieht die SEO-Optimierung etwas anders aus als früher. Heute spielen bei der Suche andere Faktoren eine zusätzliche Rolle, die immer wieder und stetig steigend an Wichtigkeit zunehmen. Bestes Beispiel hierfür sind die Besucherzahlen der vorliegenden Webseite, die Keyworddichte im Zusammenhang mit dem Lesefluss und Verankerungen weiterer Dokumente. Und das sind nur einige von sehr vielen Faktoren, die heute bei der Suche via einer Onlinesuchmaschine mitwirken.

Google, die wohl bekannteste Suchmaschine der Welt, ließ verlauten, dass bei jeder Suche über 200 verschiedene Faktoren mit einbezogen werden, um die besten und attraktivsten SERPS herausfiltern zu können. Welche das sind, wird aber im Detail natürlich nicht verraten. Dennoch soll aber gesagt sein, dass sich heute noch mit der modernen und aktuellen Suchmaschinenoptimierung sehr viel erreichen lassen kann. Übrigens muss man bei der Suchmaschinenoptimierung heute mehr denn je darauf achten, die Seite nicht so zu gestalten, dass sie von der Suchmaschine in die Kategorie des Suchmaschinen-Spammings eingeordnet wird. Dabei handelt es sich um eine moderne Schutzfunktion, die versucht inhaltsvolle und hilfreiche Seiten von reinen Werbeseiten zu unterscheiden.

Weiterentwicklung der SERPS und Suchmaschinen
Die Gründe für eine Weiterentwicklung der Suchmaschinen finden sich jedoch nicht nur in dem Vorhaben, seriöse von weniger seriösen Webauftritten unterscheiden zu können. Die grundlegenden Herausforderungen, die sich an eine moderne Suchmaschine stellen, sind heute schlichtweg ganz andere. Früher gab es fast ausschließlich die Hürden der Mehrdeutigkeit, der Grammatik und Rechtschreibung und auch der Datenmenge, die es zu überwinden galt. Jedoch waren diese Vorhaben lange Zeit eher von mittelmäßigem Erfolg gekrönt. Erst mit dem Anfang des 21. Jahrhunderts kam beispielsweise die Funktion dazu, die es den meisten Nutzern heute überhaupt erst möglich macht, auch komplizierte Worte zu suchen: die Funktion, die im Falle eines Falschschreibens des Suchwortes verwandte Suchbegriffe vorschlägt. Zuvor wurde der Begriff schlichtweg nicht gefunden, wenn er nicht korrekt geschrieben war. Doch auch die wachsende Datenmenge galt es lange Zeit, unter Kontrolle zu bekommen.

Mit den modernen Suchmaschinen, und durch die modernen SERPS, wurde das Nutzen der Onlinesuche für die Internetuser optimiert. Niemals war es leichter so schnell und so gezielt ganze Passagen im Internet via Klick wiederzufinden. Es geht also schon lange nicht mehr nur um die SERPS – sondern um viel mehr.

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