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Mehr Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung – SEO nach Land oder Sprache

Ohne Online-Kommunikation kommt heute kaum ein Verkäufer oder Dienstleister mehr aus. Gerade Kaufentscheidungen und Produktvergleiche werden immer mehr online vorgenommen. Da ist es wichtig, bei Suchanfragen in den Ergebnislisten ganz weit oben aufzutauchen. Je besser das Ranking einer Seite ist, desto größer die Chancen auf attraktiven Umsatz. Dabei ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: SEO nach Sprache und SEO nach Ländern. 

SEO nach Sprache bedeutet geringere Hostingkosten

Anstatt ein Webangebot weltweit in der gleichen Sprache anzubieten, empfiehlt es sich zielgruppengerecht seine User anzusprechen. Denn Käufer lassen sich am liebsten in ihrer Muttersprache beraten. So ist die Erfolgsquote deutlich größer. Gute Angebote brauchen eine gute Präsentation und das am besten in der jeweiligen Muttersprache.

Manche Sprachen werden über Landesgrenzen hinweg gesprochen. Deutsch ist nicht nur in Deutschland zu Hause, sondern auch in der Schweiz und in Österreich sowie in Teilen Belgiens. Ist eine Landingpage also mit der deutschen Sprache optimiert, sind verschiedene Nationen damit zu gewinnen. Im Gegensatz zu landesspezifischen Webseiten lassen sich so Kosten für die Betreuung der Seiten und für das Hosting sparen. Zugleich ist die Zahl der potenziellen Interessenten größer als bei Länderversionen.

Am besten kümmert sich ein Muttersprachler um den Aufbau der Inhalte sowie um die Aktualisierung, damit die Kundenansprache stimmt. So lassen sich Fehler bei Ansprache, Rechtschreibung und Grammatik vermeiden.

Kunden noch gezielter ansprechen mit Landesausgaben

Landesausgaben von Webseiten arbeiten noch spezifischer als Sprachausgaben. Sowohl Vokabular als auch Rechtschreibung und kulturelle Eigenheiten lassen sich hier bestens integrieren und so die Zielgruppe noch besser erreichen. Während ein Deutscher „Thunfisch“ sagt, spricht ein Schweizer von „Thon“. Ein Berliner bestellt Hackfleisch vom Schwein beispielsweise mit „Hackepeter“ und Briten sprechen von „Football“, während Amerikaner „Soccer“ spielen. Gerade diese Besonderheiten zu berücksichtigen, das macht die optimale Kundenansprache aus. Schweizer ticken in vielen Dingen anders als Deutsche. Moden lassen sich genauso einbeziehen wie der jeweilige Trend und der Zeitgeist. Auch lokale Adressen für Ansprechpartner sind gut in Länderversionen integrierbar. Bei Sprachversionen würde schon ein großer Block an Adressen auftauchen, durch die sich ein Nutzer erst mühevoll durchkämpfen müsste.

Ein weiteres Beispiel für gute Optimierung ist die passende Maßeinheit zu nennen oder die richtige Währung beim Kauf. Briten denken in „Pounds“ und Amerikaner in „Dollar“. Wenn die Angebote nicht in den bekannten Währungen erscheinen, springt der eine oder andere Interessent schon mal ab.

SEO sichert gute Platzierungen in den Suchergebnislisten

Ist ein potenzieller Kunde auf einer Webseite gelandet, ist schon viel gewonnen. Doch schon der Weg dahin ist steinig. Über die Eingabe von Suchbegriffen in den Suchschlitz einer Suchmaschine gelangen User zu Webseiten. Webseiten sollten also diese Suchbegriffe enthalten, wenn die User sie auch finden sollen. Je besser die Seiten suchmaschinenoptimiert sind, desto größer der Erfolg.

Der Suchmaschinenoptimierung geht eine gute Recherche voraus. Wie suchen die Interessenten und welche Begriffe verwenden sie? Sind die Fragen geklärt, kann die Optimierung starten. Die textliche Anpassung sollten am besten Muttersprachler übernehmen. Sie betten die ausgewählten Suchbegriffe ein und sprechen die User professionell an. Denn nichts ist schlimmer als ein attraktives Angebot, das sprachliche Patzer aufweist.

Suchmaschinenoptimierung auch mit Hilfe von Top Level Domains betreiben

Google Deutschland listet Seiten mit Endung .de weiter oben als Seiten mit der Endung .ch. Also empfiehlt es sich, für jedes Land die eigene Endung zu wählen. Diese sogenannte Top Level Domain (TLD) ist die höchste Ebene der Namensauflösung. Die deutsche Ausgabe der Firma Schumacher sollte also mit .de enden, während die britische Landesausgabe idealerweise www.schumacher.uk heißt. Dank der besseren Listung in den Suchmaschinenergebnislisten steigt der Traffic, also die Besucherzahl, auf den Seiten und damit auch der Umsatz. Auch die Konkurrenz nimmt ab, weil die eigene Seite höher rankt und den Wettbewerb auf die nachfolgenden Plätze verweist. Gute Suchmaschinenoptimierung mit ausgezeichnetem Content steht am Anfang. Ein guter Übersetzer mit Branchen- und Landeskenntnissen kann hier gute Dienste leisten. 

Über den Autor: Christian Arno ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsdienst Lingo24, der auf drei Kontinenten tätig ist. Folge Lingo24 auf Twitter @l24de.

 

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