rss
0

Marketingstrategien für das Internet

Wenn man sich die Grundlagen für eine erfolgreiche Online Marketingstrategie anschaut, wird man feststellen, dass sie sich nicht Grundlegend von einer Offline
Marketingstrategie unterscheidet. Das ist nicht verwunderlich, denn das Internet ist lediglich ein neues Medium nicht aber ein neuer Markt. Wenn man
von Strategie spricht, spricht man immer auch über die Visionen eines Unternehmens. Und man spricht davon wie diese Unternehmensvisionen langfristig
erreicht werden können. Um die strategische Vision zu erreichen müssen Zwischenziele gesetzt und gemeistert werden.

Diese Ziele können dabei sowohl psychologischer, ökonomischer oder streutechnischer Natur sein. Ziele ökonomischer Art sind meistens orientiert an
Umsatz, Kostensenkung, Qualitätsverbesserung, Wachstum oder Gewinn eines Unternehmens. Psychologischer Natur sind Ziele die in den Bereichen
Bekanntheit, Aufmerksamkeit, Image und Kaufabsicht liegen. Die streutechnischen Ziele beinhalten meistens eine Steigerung der Zielgruppenansprache und eine Maximierung
der Kundenkontakte. Visionen werden also verwirklicht indem man Ziele und Unterziele definiert und diese dann Operationalisiert. Das heißt man setzt
Kennzahlen fest, die zu erzielen sind. Und gerade hier bietet das Internet eine Fülle von Möglichkeiten das Erreichen der gesteckten Ziele zu kontrollieren.

Denn die wichtigsten Messgrößen des Online Marketings sind tatsächlich messbar. Gezählt werden die Clicks, die Anzahl der Pageimpressions, die Visits (wiederkehrende/einmalige
Besucher), die Verweildauer auf der Seite, die Click-Through-Rate, die Conversionrate und die Rate des Return on Investment (ROI). Im Gegensatz zu der
oft nicht zu kontrollierenden Wirkung von Offline Marketingmaßnahmen, wie zum Beispiel Postwurfsendungen, können hier nun erstmals Kennzahlen direkt gemessen werden.

Aufgrund dieser Erkenntnis wenden sich nun viele Marketingstrategen ganz besonders den Seiten zu, die sehr viele Besucher haben und versuchen dann ein
Werbebanner auf dieser Seite zu platzieren. Ein Werbebanner für Verbandsmaterial auf einer Seite für medizinische Beratung, hat beispielsweise eine Clickrate von zirka 2%. Das
heißt bei 50.000 Besuchern der Partnerseite auf der das Werbebanner steht, werden 1000 Besucher das Banner anklicken und auf der Homepage des Unternehmens
landen. Setzt man nun eine realistische Conversionrate von 2% an dann werden also 20 Besucher das Angebot annehmen und das Verbandsmaterial des Unternehmens
erwerben.

Dies ist natürlich eine stark vereinfachte Darstellung, aber sie ist im Prinzip richtig. Und nun ist es auch klar, dass der Marketingstratege natürlich Seiten
sucht die stark frequentiert werden. Die Social Media Seiten von Facebook, Twitter oder dem deutschen Microblogger folgstdumir stellen deshalb eine extrem
begehrte Anzeigenfläche dar. Diese Anzeigenflächen sind es, die aus Facebook ein Milliardenunternehmen machen. Das wissen die Social Media Betreiber
natürlich genau und vermarkten die Werbeflächen entsprechend. Im Gegenzug können mit geschickt platzierten Werbebanner aber gleich mehrere Online
Marketingziele erreicht werden. Zuerst einmal alle Ziele im Streubereich, des Weiteren die definierten psychologischen Ziele – wenn man geschickt vorgeht – und
natürlich kann auch Umsatz generiert werden.

Diese Social Media Bereiche sind aber auch die Einfallpforten für eine ganz besondere neue Art von Marketing. Für das Guerilla-Marketing oder auch das
Virale-Marketing bieten Facebook und Twitter ganz besondere Vorzüge. Bei dieser Marketingstrategie erfolgt die Werbung und die Ansprache des Kunden über
Blogbeiträge. In ihnen wird ganz gezielt ein bestimmtes Produkt oder eine Meinung lanciert. Das funktioniert nach dem bekannten AIDA-Prinzip, Attention (Eh,
hast du schon gehört), Interest (ich muss dir unbedingt mal das Neuste von Lady Gaga erzählen), Desire (die hatte ja auch so schlimme Gesichtsfalten,
aber jetzt lässt sie sich ein neues Wundermittel aus China spritzen), Action (schau mal auf der Seite www.gofaltox.com).

Solche Blogbeiträge wirken oft besser als ein klickbares Werbebanner. Warum ist das so? Erstens wirkt ein Testimonial in Blogs glaubhafter, zweitens kann man
damit einen richtigen Hype auf ein Produkt erzeugen wenn die nächsten Blogbeiträge sich darauf beziehen und den ersten Blogger bestätigen. Es kann,
wie ein Virus, zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Virales Marketing – der Traum eines jeden Marketingstrategen.

Aber das muss nicht so ablaufen. Ein gutes Beispiel ist das Spiel Moorhuhn. Jeder kennt es, fast jeder hat es schon einmal gespielt. Die wenigsten aber
wissen, dass das Spiel im Auftrag einer Whisky-Destille ins Internet gebracht wurde um die Produkte der Brennerei zu bewerben. Sie wissen schon, der Tag geht
…. Genau die waren es, aber das ist nicht richtig kommuniziert worden und so wurde Moorhuhn zu einem viralen Selbstläufer das sich von seinem Werbezweck
selbst entfernt hat.

Wie man sehen kann helfen gut angelegte Online Marketingstrategien die Unternehmensziele zu erreichen. Dabei sind die Social Media Netzwerke wegen der
immens hohen Besucherzahlen ideale Plattformen, um eine große Anzahl von potentiellen Kunden zu erreichen.

About the Author

Kommentare sind geschlossen.

x
Loading...